Stefan-Liebscher.DE Meine kleine «Ich-AG»

Sprücheklopfer

Themenbereiche

Hier gibt es erlesene Lebensweisheit, serviert in mundgerechten Häppchen.

Orakelspruch

Gesellschaft

Die Mehrheit der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei wird nur gemildert durch ihren Mangel an Konsequenz.
(Albert Einstein)
Wenn einem Geistesblitz sofort der Donner folgt, ist das Gewitter direkt über einem.
(Wolfgang Mocker)
Wer gar keine eigene Meinung hat, ist keineswegs objektiv. Er ist Objekt.
(Wolfgang Mocker)
Wenn die Natur personifiziert mit den Menschen umherwandelte und ihre Vorstellungsart ihnen aufdringen wollte, es könnte nicht fehlen, sie käme aufs Schafott oder ins Narrenhaus.
(August von Einsiedel)
Nichts macht die Menschen vertrauter und gegeneinander gutgesinnter als gemeinschaftliche Verleumdung eines dritten.
(Jean Paul)
Alle Fehler, die man macht, sind eher zu verzeihen als die Mittel, die man anwendet, um sie zu verbergen.
(Francois de La Rochefoucauld)
Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein.
(Mark Twain)
Opposition ist die Kunst, etwas zu versprechen, was die Regierung nicht halten kann.
(Harald Nicolson)
Die unverbesserlichen Pessimisten glauben an das Ende der Welt. Die unverbesserlichen Optimisten führen es herbei.
(Wolfgang Mocker)
Als die Weißen nach Afrika kamen, hatten wir das Land und sie hatten die Bibel. Dann lehrten sie uns, mit geschlossenen Augen zu beten - und als wir die Augen wieder öffneten, hatten sie das Land, und wir hatten die Bibel.
(Jomo Kenyatta)
Wem die Gabe der Gerechtigkeit verliehen ist, ohne die übrigen göttlichen Eigenschaften, Allmacht und Allweisheit, der ist übler dran, als der Ungerechte; denn er ist zur Selbstzerstörung bestimmt.
(Arthur Schnitzler)
Es gibt zu viele Flüchtlinge, sagen die Menschen. Es gibt zu wenig Menschen, sagen die Flüchtlinge.
(Ernst Ferstl)
Es kann auch mal was ins zugedrückte Auge gehen.
(Wolfgang Mocker)
Wo materielle Stimuli keine Wirkung zeigen, sitzen lauter Idealisten. Dort muss man an das Bewusstsein appellieren!
(Wolfgang Mocker)
In der ORWELLschen Diktatur beherrschen eiskalt berechnende Köpfe den Erdball, die genau wissen, was sie tun; bei uns Männer, die immer erst dann wissen, was sie getan haben, wenn eingetreten ist, was sie verhindern wollten.
Vielleicht der wahre Grund, warum wir in diesem Land immer für das umbeschränkte Recht der freien Rede eingetreten sind: Wir wissen genau, dass kaum jemand irgend etwas zu sagen hat und dass niemand dem zuhören wird, der wirklich etwas zu sagen hat.
(„Daily Mail“, London)
Wenn ich mit meiner Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher und die Deutschen, ich sei Jude.
(Albert Einstein)
Er weicht nicht den Fragen unserer Zeit aus. Nur den Antworten.
(Wolfgang Mocker)
Je mehr Bürger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen.
(Franca Magnani)
Politik ist ein durch beständig verjüngte Illusion beseeltes Pendeln zwischen Anarchie und Tyrannei.
(Albert Einstein)
Soap and education are not as sudden as a massacre, but they are more deadly in the long run. [Seife und Bildung wirken nicht so prompt wie ein Massaker, auf lange Sicht aber viel verheerender.]
(Mark Twain)
Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben, und der Pessimist befürchtet, dass das stimmt.
(Branch Cabell)
Das Kriechen ist unter all den verschiedenen Fortbewegungsarten wohl in seiner Art eine prächtige Sache; aber müssen wir deswegen, weil die Schildkröte einen sicheren Gang besitzt, die Flügel der Adler beschneiden?
(Edgar Allan Poe)
Es ist keine Frage, dass es eine Welt gibt, die wir noch nicht gesehen haben. Das Problem ist nur: Wie weit ist sie von der Stadtmitte entfernt, und wie lange ist sie geöffnet?
(Woody Allen)
Man vergisst vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat, aber man vergisst niemals, wo das Kriegsbeil liegt.
(Mark Twain)